Adventsfreuden mit Gästen aus Lille

Zu unserem traditionellen Nikolausessen  beim „Wackes“ kamen 14 Freunde der ACLE aus Lille. Um das festliche Abendessen herum komponierte Haye Roth ein Besuchsprogramm.

Freitagabend wurden einige Gäste von ihren Gastgebern am Bahnhof abgeholt, die anderen wurden in ihr Hotel gebracht. Gleich nebenan im Sülzer Brauhaus gab es das erste Kölsch zu deftigen kölschen Speisen.

Am Samstagmorgen fuhren wir in das verschneite Bergische Land, wo uns im Altenberger Dom ein begeisternder und begeisterter Organist empfing .Er erläuterte uns  verschiedene Register seiner Orgel, wie z.B. die spanischen Trompeten oder die Flöten und spielte dazu einzelne Orgelwerke, z.B. aus der Zauberflöte. Viele von uns waren noch nie so fachkundig  über eine Orgel informiert worden – übrigens ein Neubau der Bonner Orgelmanufaktur Klais aus dem Jahre 1980 .Sie gilt nach einigen Erweiterungen als eine der klangewaltigsten Orgeln in Deutschland.In der  Führung durch den Altenberger Dom erfuhren wir von der Gründung des Klosters durch die Zisterzienser auf Wunsch der Grafen und Herzöge von Berg. Wir besichtigten die  frühen gotischen Fenster und sahen im Vergleich dazu auch später entstandene Werke. Wir gingen zu verschiedenen Gräbern und wir hörten von der Renovierung durch den preußischen Staat. Heute dient der Dom simultan als Gotteshaus für evangelische und katholische Christen.
Nach dem Bummel über den Weihnachtsmarkt vor dem Dom wärmten wir uns im Gasthaus Wißkirchen auf.

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                                un petit café pour se réchauffer


Nachmittags
konnte man sich im vorweihnachtlichen Köln vergnügen.


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Des anges distribuent les plans du  
marché de Noel                                     

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 ...du monde, de jolis éclairages,
de bonnes odeurs et les gens de
bonne humeur ...

Unser Festessen abends fand wieder beim „Wackes“ statt. Über 70 Gäste wurden mit einem weihnachtlichen 5 Gänge Menu erfreut.

Am Sonntag besuchten wir das neue Rautenstrauch-Joest-Museum, in das uns eine  gut französisch sprechende  Ethnologin einführte.
Nach einem Essen im „ Bistro Ludwig“ stiegen unsere Gäste erschöpft, aber mit vielen neuen Eindrücken wieder in den Zug nach Lille.


Dr. Klaus Moeller-Herrmann