Am 11.12 versammelten sich ca. 40 Kinder mit ihren Eltern im Theater Tiefrot, um zu hören, was ihnen Ibrahima Ndiaye,  kurz Ibo genannt-„Sprich: Ibou-wie die Eule“-  zu erzählen hatte.

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Der senegalische Märchenerzähler und Entertainer gab ihnen in einem atemberaubenden Tempo einen kleinen Einführungskurs in afrikanischer Kultur inklusive erster Sprachstunde in wolof. So erfuhren wir, warum die Senegalesen als Löwen bezeichnet werden, dass es dort einen rosa See gibt und konnten bald von 1-10 in wolof zählen und das sogar mit Musik, besser gesagt mit Tamtam-Begleitung und Händeklatschen. Auch die Aufführung eines traditionellen Tanzes –dem Tanz der Frauen-  wurde von klein und groß angenommen und sofort umgesetzt. Ibo schaffte es, in einem wechselnden deutsch-französischen Dialog mit den Kleinen Persönliches mit alten Weisheiten seiner Großmutter zu vermischen(„Die Europäer haben die Uhr, wir haben die Zeit“). 


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So verging auch die Zeit wie im Fluge und nachdem wir endlich erfahren hatten, warum Schlangen keine Füße haben, war es an der Zeit, Ibo nach Hause –nämlich nach Saarbrücken- zu entlassen. Es blieb trotzdem genügend Zeit für einen kleinen Plausch im Foyer des Theaters , bei den von Edda Koch mitgebrachten Plätzchen samt Weihnachtdekoration.

 Wir bedanken uns beim „conteur“, bei den kleinen und großen Zuschauern und beim Theater das für diese nach der dritten Wiederholung nach Kölner Sitte nun zur Tradition gewordene Veranstaltung wie jedes Jahr den passenden Rahmen lieferte.

 Françoise Schaeffer-Reuter