Die Stadt Esch ist mit rund 30.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Luxem­burgs. Sie gehört zu der Ringpartnerschaft (jumelage en anneau), die 1958 durch sechs Städte aus den sechs EWG-Gründungs­ländern gegründet wurde­(Esch-sur-Alzette, Köln, Lille, Lüttich, Rotterdam, Turin). Die Ringpartnerschaft, die dieses Jahr 50 wird, hat für die DFG u.a. einen historischen Wert. Ihre Gründung war damals der Startschuss für die Gründung weiterer Städte­partnerschaften innerhalb der EWG, später der EG und der EU – und sogar weltweit. Heute noch tragen Städtepartnerschaften u.a. dazu bei, Bürger aus verschiedenen Städten bzw. Ländern näher aneinander zu bringen und die fremde Kultur bekannt, ggf. alltäglich zu machen. Viele dieser Partnerschaften werden, wie in Köln, von DFG, bzw. gleichgesinnten Vereinen auf Stadtbürgerebene mitgepflegt. Der Vortrag ist auf das heutige Esch im Aufschwung eingegangen, aber auch auf das politische Leben und das luxemburgische politische System, auf die Monar­-chie, die Stadtgeschichte und die Geschichte des Landes (wobei wir selbst­verständlich Johann den Blinden, sowie den Heiligen Willibrord nicht unerwähnt ließen). Internationales, Europäisches, Länder- und Städtenetze, Wirtschaft, sowie Kulturelles oder „Kurioses“ fanden im Vortrag auch ihren Platz. Es wurde auch daran erinnert, das der Premierminister, Jean-Claude Juncker, 2005 den Elsie-Kühn-Leitz-Preis der Deutsch-Französischen-Gesell­-schaften für die Unterstützung Frankreichs und Deutschlands zugunsten Europas erhielt (überreicht von der Vereinigung VDFG e.V. beim VDFG-Kongress in Bayreuth, www.vdfg.de). Der luxemburgische Premierminister lag besonderen Wert darauf, den Preis in Bayreuth persönlich abzuholen, um die deutsch-französische und die europäische Arbeit der Deutsch-Französischen-Gesell­-schaften zu würdigen. Den Preis stiftete er dem trinationalen Deutsch-Französischen-Luxemburgischen Institut Pierre Werner in Luxemburg.Der Stammtisch war sehr gut besucht und der Vortrag von Marie-Catherine Back fand viel Zuspruch.

M.-C. und T. Back, DFG Köln e.V