Dies muss man wohl sagen, allerdings keine Neuauflage der großen politischen Revolution von 1789, sondern eine Revolution durch das Fahrrad mit sicherlich weitreichenden Folgen für den Verkehr, aber auch für das Miteinander derBewohner der Seine–Metropole und Ihrer Gäste

 

Seit dem 14. Juli 2007 stehen sie zur Verfügung mit derzeit10 600 Fahrrädern an 750 Fahrradstationen (bornes), bereit zum täglichen Gebrauch. Man kann das „Vélib Parisien“ (vélo en libre service) schon für 5 Minuten mieten, mittels eines „formulaire d’adhésion“auch für einen Tag, eine Woche oder ein Jahr auf der Basis einer „carte bancaire“ in einem besonderen Finanzierungssystem“ Moneo“!

 

Ob das „Vélib“ dauerhafte positive Auswirkungen haben wird, wird sich noch zeigen.

 

Es gibt Skeptiker, die (neben der Metro) auf die Jahrzehnte alte Vorherrschaft des Autos verweisen und auf Sicherheitsrisiken für den „cycliste“, der bislang bei Benutzung dieses Verkehrsmittels umsein Leben fürchten musste. Aber es gibt Anzeichen für Chancen des Fahrrades durch Änderungen der Verkehrsregeln, geeignete Straßenmarkierungen u.a.; vor allem aber durch das massenhafte Erscheinen des „Vélib“, das wohl eine Lieblingsidee des Pariser Bürgermeisters Betrand Delanoë ist: Bis Ende des Jahres sollen es 20 600 Fahrräder werden.