In den nun mehr als zwanzig Jahren ihres Bestehens ist es der Deutsch-Französischen Gesellschaft gelungen, die vielfältigen Aspekte deutsch-französischer Beziehungen, die gerade in einer Stadt wie Köln auf Grund der historischen Gegebenheiten nun einmal besonders präsent sind, aufzugreifen, sie in einen Rahmen einzuordnen und zu gestalten. Wie die Erfahrung zeigt, bietet die Gesellschaft unseren französischen Mitgliedern ein kleines Stück Heimat und versetzt unsere Landsleute in die Lage, einen Zugang zu unserem Partnerland Frankreich zu finden. Es kann mit Fug und Recht gesagt werden, dass die Gesellschaft ein Ort der Begegnung ist.

Den breit gefächerten Interessen und Wünschen unserer Mitglieder tragen wir mit der Programmgestaltung Rechnung. Nach wie vor stehen die Bereiche Kunst, Literatur, Musik und Theater im Mittelpunkt unseres Angebots. Im Cinéclub du dimanche kann man französische Filme in der Originalversion sehen, der Cercle littéraire beschäftigt sich mit literarischen Neuerscheinungen. Aufführungen, Konzerte und Ausstellungen französischer Provenienz, wie sie häufig im Rheinland angeboten werden, versuchen wir in unser Programm zu integrieren.

Es versteht sich von selbst, dass das gesellige Beisammensein nicht zu kurz kommen darf. So verbindet der Stammtisch thématique die Diskussion über aktuelle Themen mit kulinarischen Genüssen. Mit dem alljährlichen Nikolausessen und der traditionellen Galette des Rois fühlen wir uns dem französischen Savoir-vivre ganz nahe.

Wenn Sie Lust haben, zu unserem Kreis hinzuzustoßen und bei uns mitzumachen, sind sie herzlich eingeladen. Selbstverständlich sind Sie auch als Gast willkommen, ein „Schnupperbesuch“ ist möglich.

 

Willi Beck

Der Vorsitzende der DFG Köln     

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